Klimaziele

Quelle: World Energy Outlook 2010 der IEA.
 

Wirtschaftswachstum und CO2-Ausstoß entkoppeln

 

Der Energiebedarf steigt weltweit an. Neuesten Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) gehen von einer Zunahme des weltweiten Energiebedarfs bis 2035 um 36 Prozent aus. Dabei ist der erhöhte Energiebedarf für sich genommen nichts Schlechtes. Allein im letzten Jahrhundert ist der Lebensstandard weltweit um das Fünffache gestiegen, obwohl die Erdbevölkerung gleichzeitig um 4,5 Milliarden Menschen und die durchschnittliche Lebenserwartung um 21 Jahre (laut UN-Bericht) zugenommen hat.

Dieser weltweite Fortschritt wurde durch den vielfältigen Einsatz von Energie überhaupt erst möglich. Da aber fossile Brennstoffe auch in Zukunft 80 Prozent des Weltenergiemix ausmachen, werden auch entsprechend mehr Treibhausgase freigesetzt, die unserer Umwelt schaden. Die Herausforderung besteht also darin, im 21. Jahrhundert bei beschleunigtem Bevölkerungswachstum den Anstieg der Emissionen von der Zunahme des Energiekonsums zu entkoppeln.

Um einen ungebremsten Anstieg der CO2-Konzentration und damit verbundene, gravierende und unabsehbare Folgen des Klimawandels zu verhindern, einigte sich die internationale Staatengemeinschaft 1997 im sogenannten Kyoto-Protokoll erstmalig auf verbindliche Ziele und Maßnahmen für den Klimaschutz. Im vergangenem Jahr haben die beteiligten Staaten in der sogenannten Kopenhagener-Vereinbarungen die Sicht anerkannt, dass der globale Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius begrenzt werden sollte und hierfür drastische Minderungen der globalen Treibhausgasemissionen erforderlich sind.

Quelle: World Energy Outlook 2010 der IEA.
 

Klimaschutz und Energiewende

 

Auch in Deutschland hat das Thema Klimaschutz weiter an Brisanz gewonnen. Die Bundesregierung hat ehrgeizige klimapolitische Ziele vorgegeben: 40 Prozent weniger Treibhausgasemissionen bis 2020. Dazu soll unter anderem der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch auf 18 Prozent steigen und der Energieverbrauch um 20 Prozent sinken.

Vor dem Hintergrund des neuen Energiekonzepts der Bundesregierung zur Energiewende, steht Deutschland damit vor großen Herausforderungen. Folglich sind auch die Jugendlichen von heute auf den Erfolg unserer gemeinsamen Anstrengungen angewiesen und sollten in die Entwicklung von nachhaltigen Klimaschutzmaßnahmen einbezogen werden.

 

 

 

Was tut BP für die CO2-Reduktion?

 

Die steigende Energienachfrage und der Klimawandel sind auch Herausforderungen für die weltweit tätigen Energiekonzerne. Deshalb engagiert sich BP seit Jahren im Bereich der kohlendioxidarmen bzw. kohlendioxidfreien Energieerzeugung, um zum Erreichen dieser Klimaschutzziele beizutragen. Dabei konzentriert sich BP insbesondere auf diese Bereiche: Biokraftstoffe, Erdgas, Solar und Wind.

  1. Biokraftstoffe steigern die Energiesicherheit und helfen die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund investiert BP seit 2006 in die Erforschung und Produktion nachhaltiger Biokraftstoffe.
  2. Erdgas ist der sauberste fossile Energieträger und produziert beim Verbrennen weniger CO2 als Öl und Kohle. Deshalb treibt BP die Förderung von Erdgas voran und ermöglicht damit den Zugang zu saubereren Energieressourcen. 
  3. Solarenergie ist eine umweltfreundliche Alternative, Strom kohlenstoffarm und nachhaltig zu produzieren. Seit über 40 Jahren ist BP in der Solarbranche aktiv.
  4. Windenergie ermöglicht eine nahezu CO2-freie Stromerzeugung. In diesem Bereich ist BP vor allem in den USA tätig und betreibt dort Windparkanlagen in acht Bundesstaaten.