Mit 50.000 Euro lässt sich natürlich keine komplette Schule energetisch sanieren. Die Schülerinnen und Schüler der St.-Lioba-Schule gingen daher mit einer Wärmebildkamera um die Schule und identifizierten die schwächste Außenwand.
Beim örtlichen Handwerk informierten sie sich über verschiedene Dämmstoffe und wählten nach einer umfassenden Kosten-Nutzen-Analyse das für sie effektivste Dämmmaterial aus. Mit der Wärmebildkamera stellten sie weiterhin fest, dass der Wärmeverlust durch die alten, einfachverglasten Schulfenster enorm ist, weswegen sie sich entschieden, auch die ältesten Fenster austauschen zu lassen.
Als weitere Maßnahme wird der Fahrradkeller der Schule attraktiver gestaltet. Darüber hinaus soll eine Schülerfirma gegründet werden, die sich zur Aufgabe macht, Dienstleistungen rund um das Fahrrad anzubieten. Diese Firma wird sich um die Reparatur der Fahrräder der Schüler der St. Lioba-Schule kümmern. Sie wird den Schülern die Möglichkeit geben, ihre Fahrräder in guten Händen reparieren beziehungsweise warten zu lassen. Diese innovative und moderne Idee wird den Umstieg auf das Fahrrad bestimmt erleichtern.
Hier soll die Heizungsanlage durch neue Hocheffizienzpumpen und eine neue Heizungsregelung optimiert werden. Weiterhin werden auf den Toiletten Lüfter mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Damit gehören die dauergekippten Fenster, durch die viel Wärme entweicht, der Vergangenheit an.
Doch nicht nur technische Änderungen sollen Energie sparen, sondern auch Schulungen des Hausmeisters und der Ökobeauftragenten in jeder Klasse sowie Überzeugungsarbeit auf Lehrer-, Eltern- und Schülerversammlungen.