Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium, Bad Windsheim, Bayern

Auf dem Dach des Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasiums thront eine beeindruckende Fotovoltaikanlage. Seit 2002 schon verkaufen die Schülerinnen und Schüler der Steller-Solar-AG ihren selbst erzeugten Strom an die Stadtwerke, immerhin ca. 2.000 kWh pro Monat. Dabei tragen sie nicht nur aktiv zum Umweltschutz bei, sondern verdienen auch bares Geld: Der jährliche Reingewinn beträgt rund 1.200 Euro. Die Aktionäre (Schüler, Lehrer und Eltern, die bei der Gründung Anteilsaktien erworben haben) erhielten 2007 eine Dividende von 50 Cent je 5 Euro-Nennwert-Aktie.
Firstwald-Gymnasium, Mössingen, Baden-Württemberg

Als die städtische Mülldeponie 1989 stillgelegt wurde, kam ein Mitbürger auf die pfiffige Idee, wie das Deponiegas (Methan) verwertet werden kann: zum Betrieb eines Blockheizkraftwerks. Der so erzeugte Strom wird ins Netz der Stadtwerke eingespeist und die entstehende Wärme heizt das nahegelegene Firstwald-Gymnasium - zumindest im Winter. Im Sommer, wenn an der Schule nur Warmwasserbedarf besteht, teilen sich die Schule und das Freibad die Wärme.